Eine aktuelle Studie der LBS, die sich auf Daten des Statistischen Bundesamtes bezieht, kommt zu dem Schluss, dass Berliner Wohnungen die kleinsten sind. Im Bundesdurchschnitt gibt es kein Bundesland, in dem die durchschnittlichen Wohnungen kleiner sind als in Berlin. Gerade einmal 73 Quadratmeter Wohnraum stehen dem Berliner im Durchschnitt zur Verfügung. Selbst in den umliegenden Bundesländern Sachsen-Anhalt und Brandenburg sind die Wohnungen größer. Sachsen-Anhaltern stehen im Schnitt 75 Quadratmeter zur Verfügung, die Brandenburger leben im Schnitt auf 84 Quadratmetern.

Historische Gründe für kleine Wohnungen in Berlin

Doch sind diese kleinen Wohnverhältnisse der Geschichte Berlins geschuldet. Vor allem zu DDR-Zeiten wurde wesentlich kleiner gebaut, als dies heute vom Markt akzeptiert wird.

Der Berliner Projektentwickler SANUS AG ist seit nunmehr bald 20 Jahren am Markt aktiv und kennt sowohl die Verhältnisse von Altbauten als auch die Wünsche von Immobilienkäufern. SANUS Vorstand Marc Wiese: „Der Charme von kleinen Altbauwohnungen ist unbestritten und wird vor allem in zentralen Innenstadtlagen auch noch nachgefragt. Bei Neubauprojekten werden deutlich größere Wohnungen nachgefragt, zwischen 80 und 200 Quadratmetern. Mittelfristig wird Berlin also in dieser Statistik aufholen, da die Vielzahl von Neubauwohnungen mit größeren Wohnflächen den Durchschnitt heben wird.“

Diesen Eindruck bestätigen auch Zahlen der LBS-Studie. Demnach gibt es große Unterschiede zwischen Miet- und Eigentumsflächen. Im Bundesdurchschnitt misst eine selbstgenutzte Eigentumswohnung 118 Quadratmeter während Mietwohnungen durchschnittlich nur 71 Quadratmeter groß sind.

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