…denn die Bundesregierung will den "grauen Kapitalmarkt" austrocknen. Das kann man nicht zuletzt, in der Konsequenz, auch im Koalitionsvertrag nachlesen. Um das durchzusetzen, hat die Bundesregierung einen profilierten Verbraucherschützer, Gerd Billen, mit der Umsetzung dieses Vorhabens beauftragt. Gerd Billen war über Jahre Chef der Verbraucherzentralen in Deutschland und ein ausgewiesener Gegner der unregulierten Kapitalmarktprodukte. Billen gilt als banken- und versicherungsfreundlich. Ein erster wichtiger Schritt für Billen ist es nun, das sogenannte Nachrangdarlehen, bisher unreguliert, nun unter den § 34f zu stellen. Das heißt nichts anderes als "vom unregulierten zum scharf regulierten Produkt". Beim Thema "Nachrangdarlehen" muss man Gerd Billen aber völlig recht geben. Auf diesem Angebotsmarkt gibt es Dutzende von Scharlatanen. Besonders der Bereich des "Crowdfundings" ist hier zu nennen. Hier kann man davon ausgehen, dass bereits über 100 Millionen Euro an Anlegergeld weg sind und dies für so manche "obskure" Idee. 

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Thomas Bremer

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