(Mynewsdesk) Stuttgart, 8. November 2013 – How Big Is Big Data? Mit einer überlebensgroßen, raumgreifenden Installation gibt die Innovationsplattform CODE_n auf der CeBIT 2014 die passende Antwort. Die Idee, eine vollkommen andere Art von Messe zu schaffen, stammt vom CODE_n Initiator Ulrich Dietz. Wer Halle 16 auf der CeBIT besucht, sucht vergeblich nach einer klassischen Messearchitektur. Gezielt durchbrechen wir bei CODE_n gewohnte Muster und schaffen Freiräume für große Ideen und den Dialog unter Vordenkern, so Dietz. Nach Tobias Rehberger, Jürgen Mayer H. und zuletzt Vincent Tavenne hat der Vorstandsvorsitzende der GFT Group diesmal die Designer Clemens Weisshaar und Reed Kram mit der Gestaltung der Ausstellungsfläche betraut.

Die Designer sind laut FORM Magazin die Vorhut der digitalen Avantgarde. Kram war am berühmten Massachussetts Institute of Technology und dann im Silicon Valley tätig, Weisshaar studierte am Royal College of Art. Ihre Arbeiten finden sich im New Yorker Museum of Modern Art genauso wie im Centre Pompidou in Paris.

Für CODE_n haben sie nun eine Architektur entwickelt, die die Halle 16 umlaufend und in voller Höhe mit einem 3.000 Quadratmeter großen, hochauflösenden Panorama bespielt. Auf diesem wird Big Data, das Leitthema der Veranstaltung, eindrücklich greifbar gemacht (Fotos vom Probeaufbau hier).

Mit einem spektakulären Auditorium ist die eigentliche Hallenfläche ganz den 50 Gründern gewidmet, die auf der CeBIT ihre neuartigen Geschäftsmodelle der Weltöffentlichkeit präsentieren. Sie sind die Finalisten des globalen CODE_n Innovationswettbewerbs, der es sich alljährlich zur Aufgabe macht, die zukunftsträchtigsten jungen Unternehmen aufzuspüren und in Hannover zusammenzubringen.

Der einzigartige künstlerische Ansatz macht CODE_n seit 2012 zu dem Ort auf der CeBIT, an dem Kreativität, Dialog und Business zusammenkommen, erklärt Oliver Frese, CeBIT-Vorstand der Deutschen Messe AG. Auch im kommenden Jahr entsteht im Herzen des Messegeländes ein aufregender und inspirierender Raum, in dem die Bedeutung des CeBIT-Topthemas Datability erlebbar wird.

Mission: Dialog

Die Innovationen des 21. Jahrhunderts sind nicht mehr isolierte, anfassbare Technologien, sondern Ideen, die im virtuellen Raum Wertschöpfung betreiben, erklärt Weisshaar. Dieser abstrakte virtuelle Raum ist das, was wir in den großformatigen Grafiken fassbar machen. Auf raumbildender Ebene sehen wir unsere Aufgabe darin, mit unserer Architektur ein panoramisches Dach für die Ideen zu schaffen, die sich auf den 5.000 Quadratmetern der Halle vollständig entfalten können – ein offener Marktplatz ohne Kommunikationsschwellen.

Bewusst grenzt sich die Gestaltung radikal von den üblichen Messeständen ab. Wir stellen die Idee des klassischen Messebaus auf den Kopf, beschreibt Weisshaar. Zwar sind unsere riesigen vertikalen Flächen im eigentlichen Sinne Bilder und damit statische Medien. Dennoch erzeugen sie als Kontrastfläche zum Ausstellungsbereich eine ungleich stärkere Wirkung als die Masse an digitalen Medienflächen, wie wir sie in anderen Hallen erleben werden.

Teilnahme noch bis zum 15. November möglich

Aus mehr als 50 Ländern haben sich bereits junge Unternehmen für einen der begehrten Plätze in der CODE_n Halle auf der CeBIT beworben. Damit hat sich CODE_n schon jetzt im Vergleich zu den bisherigen Wettbewerben übertroffen. Die Resonanz ist hervorragend. Täglich haben uns weitere Anfragen erreicht, ob wir die Bewerbungsfrist verlängern können, erklärt Mark Smith, Geschäftsführer beim CODE_n Partner EY. Diesem Wunsch sind wir gerne nachgekommen.

Noch bis zum 15. November 2013 haben junge Unternehmen die Gelegenheit, sich mit ihren Geschäftslösungen rund um die Verarbeitung, Aufbereitung und Nutzung großer Datenmengen zu bewerben. Um am Wettbewerb teilzunehmen, müssen sie sich über die Website www.code-n.org registrieren.

Weitere Informationen sowie Bildmaterial zu den Designern Clemens Weisshaar und Reed Kram finden Sie hier.

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=== Big Data greifbar machen: CODE_n Probeaufbau zur CeBIT 2014 (Bild) ===

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